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Kunstrasen in Johannisberg

Fotomontage: So könnte der Sportplatz auf dem Hansenberg mit einem Kunstrasen aussehen (Quelle: www.sv1919johannisberg.de)
Bereits seit einigen Jahren ist die Errichtung eines Kunstrasenplatzes in Johannisberg notwendig.
Seit 2011 beschäftigt sich die SPD Geisenheim mit dieser Problematik und unterstützt den SV 1919 Johannisberg e.V.

Der Sportkreis stellte in jüngster Zeit klar: Fußball auf Kunstrasen ist Standard.
Unbedingt notwendige Jugendarbeit wird für Vereine mit Hartplätzen zunehmend schwerer.
Die Vereinsjugendarbeit selbst ist aber ein unverzichtbarer Teil des städtischen Jugendpflegekonzeptes. Der bauliche Zustand des bestehenden Tennenplatzes ist, trotz erst vor wenigen Jahren erfolgter Renovierung, auf Dauer nicht tragbar. Das alles macht einen Kunstrasenplatz in Johannisberg notwendig.

Im August 2011 beauftragte die Stadtverordnetenversammlung, auf Antrag der SPD, die Verwaltung der Stadt Geisenheim, einen alternativen Standort für den Neubau eines Kunstrasenplatzes in Johannisberg zu finden.
Dessen Errichtung sollte aus dem Verkauf des jetzigen Sportplatzgeländes als Bauland finanziert werden.
Geeignete Flächen am nördlichen Ortsausgang konnten leider nicht genutzt werden.

Daraufhin hat im Jahr 2013 die Stadtverordnetenversammlung 550.000,-€ für den Neubau eines Kunstrasenplatzes auf dem bestehenden Gelände in das Investitionsprogramm des Haushaltes eingestellt und genehmigt. Eine Verpflichtungsermächtigung wurde auf Antrag der CDU im Jahr 2014 gestrichen. Im Haushalt für 2015 war der Posten aufgrund von Haushaltsauflagen insgesamt gestrichen.

Die SPD Geisenheim beantragte daher in den Haushaltsberatungen für 2015, dass eine konkrete Planung inklusive Kostenermittlung für den Bau eines Kunstrasenplatzes erstellt wird und dass außerdem bei allen in Frage kommenden Stellen seitens der Stadt Förderanträge gestellt werden.
Unser Antrag wurde in der Stadtverordnetenversammlung am 04. Dezember 2014 bei namentlicher Abstimmung von CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt.

In den Haushaltsberatungen für 2016 hat die SPD Geisenheim einen neuen Vorstoß für einen Kunstrasenplatz in Johannisberg gemacht. Durch eine Verpachtung des Geländes an den SV 1919 Johannisberg e.V. soll es dem Verein ermöglicht werden, an Fördermittel zu kommen. Gleichzeitig soll über den städtischen Haushalt Zins und Tilgung eines evtl. nötigen Kredits des Vereins finanziert werden. Auf diese Weise soll der Kunstrasenplatz innerhalb von fünf Jahren errichtet werden.

Diesem Vorstoß sind CDU, grüne und FDP zwar nicht gefolgt, jedoch wurde eine Arbeitsgruppe für den Kunstrasenplatz eingerichtet mit Vertretern des Vereins, aller Fraktionen, des Magistrats und der Verwaltung. Diese Arbeitsgruppe ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung hin zum Kunstrasen. Er bleibt damit weiter in der Diskussion und wir werden uns weiterhin dafür einsetzen.

Der SV 1919 Johannisberg e.V. bietet eine Eigenbeteiligung beim Bau eines Kunstrasenplatzes an und sammelt Spenden für das Projekt Kunstrasen. Auch die SPD Geisenheim hat das Projekt mit dem symbolischen Kauf von Kunstrasen unterstützt.
Wir, die SPD Geisenheim, werden den SV Johannisberg weiterhin unterstützen und den Bau eines Kunstrasens auch über die Kommunalwahl 2016 hinaus weiter anstreben.
Wer in Johannisberg einen Kunstrasen will, muss SPD wählen.
Links:
Das Projekt Kunstrasen auf den Seiten des SV 1919 Johannisberg e.V.
Meldungen:
Sportplatz in Johannisberg soll modernisiert werden
SPD gegen Steuererhöhungen und für Kunstrasen
Dokumente:
Antrag zum Thema Kunstrasenplatz Johannisberg
Antrag zur Schaffung eines Kunstrasenplatzes