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Rüdesheim, 21. August 2018
SPD Kreistagsfraktion

Sperrung Presberg: SPD und BI weiter für alternative Lösung

Gemeinsames Ziel: Belastungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten
Die SPD-Fraktion Rheingau-Taunus setzt sich mit einem Antrag zum Kreistag am 28. August dafür ein, dass die Verkehrsbelastungen während der Sanierung von Landesstraßen möglichst gering gehalten werden. Hierzu soll der Kreisausschuss in Gespräche mit Hessen Mobil eintreten.

Im Hinblick auf die von Hessen Mobil für das kommende Jahr avisierte Vollsperrung der Landesstraße zwischen Presberg und Geisenheim/Rüdesheim hat sich die SPD-Fraktion bereits mit Vertretern der Bürgerinitiative Presberg Mobil intensiv ausgetauscht. Die BI Presberg Mobil freut sich über die Unterstützung der Kreis-SPD und begrüßt den Antrag, der entgegen anderslautender Pressemeldungen nicht zu spät komme, da die Planungen für die Baumaßnahme noch nicht abgeschlossen sind, so Ronald Nickel, Sprecher der BI. Wie Nickel weiter mitteilt, ist die BI im Dialog mit Hessen Mobil und wird in die Planungen eingebunden, so die Vereinbarung zwischen der BI Presberg Mobil und Hessen Mobil in einem Gesprächstermin vor Ort.

Auch unabhängig von der Baumaßnahme in Presberg wird der SPD-Antrag von der Bürgerinitiative befürwortet. „Wir nehmen im Rahmen unserer Arbeit wahr, dass es im Kreis Unmut über viele Vollsperrungen von Land-und Kreisstraßen gibt“, so Nickel weiter, „Das macht die SPD mit ihrem Antrag deutlich, Presberg Mobil und der gute Kontakt zu Hessen Mobil könnte Vorbild auch für andere Gemeinden sein.“
„Wir verfolgen beide das Ziel, dass bei notwendigen Sanierungen die Belastungen für die Bevölkerung so gering wie möglich bleiben“, so der SPD-Kreistagsabgeordnete und Landtagskandidat Sebastian Busch.

Die Sozialdemokraten loben ihrerseits die Arbeit der Bürgerinitiative. Die Initiativen aller Seiten seien wichtig, um Hessen Mobil die Nöte und Sorgen der betroffenen Bürger bei solchen Sanierungsmaßnahmen klar zu verdeutlichen und nach besseren Lösungswegen zu suchen, so Hajo Pirschle (SPD).
Darüber hinaus bilde die Bürgerinitiative aktuell eine wichtige Schnittstelle zwischen der Bevölkerung und der Landesbehörde. „Der Unmut in der Bevölkerung ist akut, umso erfreulicher ist es, dass die BI Presberg Mobil hier bisher durchaus deeskalierend wirken konnte“, so der SPD-Landtagskandidat für den Rheingau, Sebastian Busch. Alle Beteiligten wollen künftig in der Sache weiter in Kontakt bleiben und sich miteinander abstimmen.