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Taunusstein, 01. Oktober 2018
SPD Kreistagsfraktion

SPD-Kandidaten fordern Nachbarschaftstarif zwischen RTK und Wiesbaden

Offener Brief an RMV
Die SPD-Direktkandidaten im Rheingau-Taunus-Kreis für die Landtagswahl, Sebastian Busch und Marius Weiß, haben in einem Brief an die Geschäftsführung des Rhein-Main-Verkehrsbunds (RMV) darauf gedrängt, dass bereits zum Fahrplanwechsel 2018/2019 ein sogenannter Nachbarschaftstarif zwischen dem Rheingau-Taunus-Kreis und Wiesbaden eingeführt wird. Für den Kreistag im Oktober reichte die SPD-Fraktion auch einen entsprechenden Antrag ein.

Der RMV hat einen Nachbarschaftstarif eingeführt, bei dem für benachbarte Kommunen der Fahrpreis abgesenkt wird, um den ÖPNV attraktiver zu machen und die starren Tarif-Wabengrenzen zugunsten einer eher entfernungsabhängigen Tarifierung aufzubrechen. Diese Forderung, so Busch und Weiß in ihrem Schreiben an den RMV, werde auch aus ihren Wahlkreisen, dem Rheingau und dem Untertaunus, seit einiger Zeit an sie herangetragen, konnte aber bislang nicht umgesetzt werden.

Deshalb drängen die Sozialdemokraten darauf, dass der Nachbarschaftstarif bereits ab dem nächsten Fahrplanwechsel für Niedernhausen, Taunusstein, Schlangenbad und Eltville eingeführt wird. „Das bedeutet, dass aus diesen Kommunen zu einem niedrigeren Preis in die Wabe 6500 Wiesbaden-Mainz gefahren werden kann und umgekehrt“, so Busch und Weiß in ihrem Schreiben, „Damit wird nicht nur die Region gestärkt, sondern auch die Zusammenarbeit in der Region Rheingau-Taunus-Wiesbaden-Mainz mit ihren rund 700.000 Einwohnern gefördert“.

Der Nachbarschaftstarif sei zudem auch ein Beitrag gegen ein drohendes Dieselfahrverbot in Wiesbaden und ein wichtiges Mittel zur weiteren Attraktivitätssteigerung des ÖPNV für die Bürgerinnen und Bürger, so Busch und Weiß abschließend. Beide wollen sich deshalb im Kreistag des Rheingau-Taunus-Kreises und nach der Landtagswahl auch im Landtag weiter für die Verbesserung des ÖPNV und speziell auch solche Tarife einsetzen.

Dokumente:
Offener Brief von Sebastian Busch und Marius Weiß an den RMV